Schloss Ribbeck

Das heutige Schloss Ribbeck steht auf den Grundmauern des von Karl Friedrich Ernst von Ribbeck errichteten Doppeldachhauses, welches Theodor Fontane in seinem Gedicht beschreibt. Sein Sohn Hans Georg Henning von Ribbeck veränderte das Herrenhaus 1893, nach einem Brand im Dorf, grundlegend. Die Grundfläche wurde erweitert durch tiefe Verlängerungsrisalite an den Seiten und ein zusätzliches Stockwerk hinzugefügt. Man baute dem damaligen Repräsentationsbedürfnis entsprechend im Stil des Neobarock. Die Fassade gliedert sich in 13 Achsen. Die Westseite zeigt einen schwach hervortretenden Mittelrisalit, einem Altan und eine repräsentativen Kutschenauffahrt. Sehr schön die Details, der geschwungenen Giebel, der barocken Ochsenaugenfenster und der Voluten am Giebelfeld. Die äußere Gestaltung und die innere Raumausstattung werden eingehend beschrieben. Auch das Putzsgraffito von 1956 im Treppenhaus und das Heimatmuseum mit Theodor Fontane Raum werden besichtigt. Es schließt sich ein Rundgang durch den zum Teil noch erhaltenen ehemaligen Gutshof an.


West Schloss Ribbeck Inschrift Jahreszahl


Mittelrisalt Detail Ansicht von Süden


 

Historie  -   Feste Haus Bagow  -   Schloß Ribbeck  -   Landgut Borsig